Im Kino abgefilmt: GVU erwischte "Raubkopiererin" in Mannhei

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Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) hat am Mittwoch in einem Mannheimer Kino eine Frau beim Abfilmen ertappt. In einer Abendvorstellung fertigte sie einen Mitschnitt des Kinofilms "Wolverine - Weg des Kriegers" an.

Dabei sei sie professionell vorgegangen und habe eine HD-Kamera genutzt, bei der alle reflektierenden Teile entweder "abgeklebt oder weggeschliffen" wurden. Wie die GVU ausführt, gehört die Frau zu einer Raubkopierergruppe, die bereits seit dem Jahreswechsel anvisiert wird. Am Mittwoch hatten drei GVU-Mitarbeiter das Kino gezielt observiert, das Vorgehen mitverfolgen können und daraufhin die Polizei gerufen. Zusammen mit einem Kinomitarbeiter holten später drei Polizisten die Frau aus der Kinovorstellung, um sie auf der Dienststelle zu vernehmen. Erst nach Mitternacht durfte sie wieder gehen.

Das ins Auge gefasste Team soll Release-Gruppen mit Filmmaterial versorgen, das später mit Tonmitschnitten versehen auf einschlägigen Download-Servern geladen werde. Auf diese greifen dann die Uploader zu, die die Filme wiederum bei Speicherdiensten hochladen und die entsprechenden Links an Portale wie Kinox.to weiterleiten. In diesem Jahr sollen vier Kinotitel verbreitet worden sein, die auf das Material dieser Gruppe zurückgehen, wie die GVU mit Hilfe von forensischen Markierungen in Bild und Ton ermittelt hat.

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