Microsoft: Vergleich von Xbox One und PS4 "sinnlos"

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Albert Penello, Microsoft Planungschef für die Xbox, hält den Vergleich technischer Spezifikationen zwischen PlayStation 4 und Xbox One für "sinnlos". Wichtig sei vielmehr das Spieleangebot und Gaming-Erlebnis, so Penello.

"Das Problem ist, dass Sony entschieden hat, an die Öffentlichkeit zu gehen und ein Bündel von Zahlen zu veröffentlichen, welche in mancher Hinsicht sinnlos sind", sagte Penello im Gespräch mit OXM. Die Situation sei "nicht mehr wie 1990, als es 16-Bit gegen 32-Bit hieß".

"Will ich über HDMI 1.3 oder 1.4 reden, ist es doch wie 'Argh'! Das ist nicht wichtig", meinte Penello. Nur sehr wenige Gamer würden ihre Kaufentscheidung bei der Konsole von Hardware-Details abhängig machen. "Unsere Games und Spielerlebnisse werden mindestens so gut, wenn nicht besser sein", sagte Penello zum häufig gezogenen Vergleich der Next-Generation-Konsolen.

Aus seiner Sicht werde Microsofts Xbox One durch Details wie die Cloud-Anbindung punkten. Die integrierte Bewegungs- und Sprachsteuerungseinheit Kinect erwähnte Penello nicht. Nach bisherigen Informationen könnte die PlayStation 4 in Sachen Hardware aus Sicht von Experten allerdings leistungsstärker als die Konkurrenz sein.


Auch zum heiß diskutierten Thema Einstiegspreis äußerte sich Penello nicht. Die beiden Konsolen sollen rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft im November in die Läden kommen, die PlayStation 4 wird dabei voraussichtlich mit knapp 400 Euro rund 100 Euro billiger sein als die Xbox One. Erfahrungsgemäß spielt der Preis im Konsolenkrieg für die Konsumentenentscheidung eine wichtige Rolle. Zuletzt waren die beiden Konkurrenten bei der E3 aufeinandergetroffen - ohne klaren Sieger.

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