Sony-Hack: LulzSec-Mitglied zu einem Jahr verurteilt

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Einer der LulzSec-Hacker, die für die Angriffe auf den japanischen Elektronikkonzern Sony verantwortlich waren, wurde nun zu einem Jahr Haft verurteilt. Der 25-jährige Cody Kretsinger hatte sich zuvor schuldig bekannt.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, war Kretsinger unter dem Nickname "Recursion" im Netz unterwegs, hatte bereits vor einem Jahr alle Anklagepunkte zugegeben. Der Hacker muss überdies 1000 Stunden gemeinnütziger Arbeit absolvieren, dieser Teil des Urteils wird nach Absitzen der Gefängnisstrafe fällig.

Kretsinger hatte sich im April 2011 per SQL Injection Zugriff auf die Server von Sony Pictures verschafft und die dort entwendeten Informationen an andere LulzSec-Mitglieder weitergegeben, diese veröffentlichten dann die entwendeten Daten auf einer Webseite sowie über Twitter. Die Anklage im Verfahren gegen das LulzSec-Mitglied hatte angegeben, dass dem japanischen Unternehmen ein Schaden in Höhe von 600.000 Dollar entstanden sei.

Demnächst wird auch ein zweites LulzSec-Mitglied vor Gericht stehen: Auch Raynaldo Rivera, der unter den Nicknames "Neuron", "Royal" und "Wildicv" bekannt war, hat bereits seine Mitwirkung an der Attacke zugegeben.


Beide sind früheren Medienberichten zufolge vom Anführer der Gruppe schwer belastet worden, sodass ihnen nichts anderes übrig blieb, als ihre Schuld zuzugeben. Beim vermeintlichen LulzSec-Anführer handelt es sich um Hector Xavier Monsegur, der unter dem Namen "Sabu" tätig war. Dieser hatte nach seiner Verhaftung umfassend mit der Bundespolizei FBI zusammengearbeitet.

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